Altersgebrechlichkeit vorbeugen


„Frailty“ als eigenes Krankheitsbild
Altersgebrechlichkeit Vorbeugung Sport
mauritius images / Oleksandr Latkun / imageBROKER

Ein höheres Risiko für Krankheiten, ein höheres Risiko für Pflegebedürftigkeit – so lässt sich das Krankheitsbild „Frailty“ beschreiben. Gemeint ist im weitesten Sinne also die Altersgebrechlichkeit. Doch der lässt sich vorbeugen.

Alt heißt nicht unbedingt pflegebedürftig

Altern ist ein normaler Prozess, der sich auch durch größte Anstrengung nicht aufhalten lässt. Es ist also durchaus normal, dass es im Alter an der ein oder anderen Stelle zwickt oder man nicht mehr so leistungsfähig ist wie in jungen Jahren. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass ein älterer Mensch auch an „Frailty“ erkranken muss. Dieser Begriff beschreibt den Zustand, wenn

  • die körperlichen Reserven deutlich eingeschränkt sind
  • eine Person kaum mehr die Kapazität hat, mit körperlichen oder psychischen Belastungen umzugehen
  • man anfälliger für Erkrankungen ist
  • eine Person mulitmorbide ist, also mehrere Erkrankungen gleichzeitig hat
  • man insgesamt also ein hohes Risiko hat, pflegebedürftig zu werden.

Was man gegen Frailty tun kann

Nicht jeder Mensch ist in seinem Leben gleich starken Belastungen ausgesetzt. So gibt es durchaus auch Faktoren für eine Frailty, die sich nicht beeinflussen lassen, zum Beispiel die Genetik oder Umweltbelastungen. In vielen Fällen lässt sich der Gebrechlichkeit aber durchaus vorbeugen:

Regelmäßig in die Hausarztpraxis. Die Hausärzt*in hat meist den gesamten Gesundheitszustand einer Patient*in gut im Blick. Verschlechtert sich die Situation, kann sie Risikofaktoren erkennen und Gegenmaßnahmen vorschlagen.

Medikamente prüfen lassen. Für jede Beschwerde ein neues Medikament? Oft erhält eine Patient*in immer mehr Medikamente, ohne dass inzwischen überflüssige Präparate abgesetzt werden. Neben- und Wechselwirkungen können dann zu einem zusätzliche Gesundheitsrisiko werden. Nehmen Sie das kostenlose Angebot in der Apotheke wahr, Ihren Medikationsplan jährlich überprüfen zu lassen.

In Bewegung kommen. Kraft, Ausdauer und Balance sollten gerade mit zunehmenden Alter regelmäßig trainiert werden. Entsprechende Kurse werden oft in den örtlichen Sportvereinen oder Volkshochschulen angeboten.

Ernährung optimieren. Mit zunehmendem Alter verbraucht der Körper weniger Kalorien – wer sein Essverhalten nicht anpasst, kann also leicht übergewichtig werden. Starkes Übergewicht ist allerdings ein Risikofaktor für viele Erkrankungen. Ein leichtes Übergewicht dagegen ist meist unproblematisch, insbesondere im höherem Alter. Wichtig ist auch die Qualität des Essens. Sonst kann es passieren, dass man zwar zu dick ist, aber trotzdem einen Nährstoffmangel hat.

Quellen: Internisten im Netz, Thieme E-Journals - DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift

Partner von

Los gehts

  Besuchen Sie auch

  www.vitabook.de

Unser Shop

     

Los geht´s

News

HPV-Impfung: Sicher und wirksam
HPV-Impfung: Sicher und wirksam

Erneut bestätigt

Impfungen werden nicht „einfach so“ empfohlen. Ihre Wirkung und vor allem ihre Sicherheit wird in Studien geprüft. Zwei neue große Studien haben für die HPV-Impfung nun erneut bestätigt: Die Impfung hat wenig Nebenwirkungen und schützt zuverlässig.   mehr

Wärmflaschen richtig benutzen
Wärmflaschen richtig benutzen

Achtung, Verbrühungs-Gefahr

Wärmflaschen sind bei vielen Gelegenheiten hilfreich. Sie haben allerdings auch ihre Tücken – im schlimmsten Fall kann man sich damit verbrühen. Damit das nicht passiert, gibt es hier ein paar praktische Tipps.   mehr

Wie Medikamente heiser machen
Wie Medikamente heiser machen

Pille, ACE-Hemmer und Kortison

Manchmal ist es gar nicht die Erkältung, die eine Heiserkeit auslöst. Auch Medikamente können zu Stimmstörungen führen. Ob man sie absetzen oder austauschen kann, entscheidet die Ärzt*in. Zusätzlich lässt sich aber mit Hausmitteln helfen.   mehr

Säureblocker nicht zu lange schlucken
Säureblocker nicht zu lange schlucken

Nebenwirkungen nicht unterschätzen

Ob Refluxkrankheit oder Gastritis: Protonenpumpenhemmer machen schnell Schluss mit Magenschmerzen und Sodbrennen. Allerdings gibt es gute Gründe, die Säureblocker nicht allzu lange einzunehmen.   mehr

Nach Infarkt Beine stärken
Person beim Beintraining auf einem Outdoor-Fitnessplatz.

Herzschwäche vorbeugen

Herzinfarkt überstanden? Jetzt heißt es, die Beinmuskulatur zu trainieren. Denn Personen mit viel Kraft in den Beinen entwickeln nach ihrem Herzinfarkt seltener eine Herzschwäche.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Februar

Der Fibromyalgie Einhalt gebieten

Der Fibromyalgie Einhalt gebieten

Schmerzen lindern, Schlaf verbessern

Chronische Schmerzen, die sich am ganzen Körper ausbreiten, Schlafstörungen und Erschöpfung - Fibrom ... Zum Ratgeber
Sonnen-Apotheke
Inhaber Axel Desiere
Telefon 06257/6 42 64
Fax 06257/6 41 94
E-Mail info@apotheke-alsbach.de